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Küche

Der Ort mit den vielen Geräten zum Zubereiten eines Gerichtes ist nicht wirklich mein Revier. Ich meide ihn sogar, so oft es geht.

Der Grund: Ich kann nicht kochen. Selbst wenn ich es wirklich will, gelingen mir nur komische Sachen. So wie am Freitag letzte Woche. Da hab ich mir gedacht, ich mach mir Nudeln mit einer zusammengemischten Soße. Es ging nach hinten los. Ich weiß wirklich nicht, was ich damit gemacht habe, aber ich hatte danach zwei Tage lang eine Magenverstimmung. Und ich rätsel immer noch, woran es gelegen haben mag. Die Nudeln sahen normal aus und die Soße sah normal aus. Okay, der Geschmack war nicht der Brüller, aber hey, ich war am Herd gewesen.

Ab und zu bekomme ich zudem solche seltsamen Anwandlungen, wie kochen lernen zu wollen. Auch das habe ich bis heute nicht wirklich geschafft. Und das mit meinen fast 20 Jahren. Aber wenigstens kann ich mir inzwischen Gemüse anbraten. Meistens. Und auftauen kann ich auch fast perfekt. Ich hab mir sogar mal Kochbücher geholt und da ich so in asiatisches - besonders japanisches - Essen vernarrrt bin, waren es japanische Kochbücher. Der Vorteil daran war auch, dass es (angeblich) schnell und einfach war.

Denkste! Die müssen mit Lichtgeschwindigkeit hacken können, denn allein dafür brauch ich eine halbe Stunde. Und ich hab in meinem Leben schon viel Gemüse geschnitten, gehörte es doch zu meinen Grundnahrungsmittel Nummer 2. Zumindest von den Sachen, die man beißen und kauen musste. An erster Stelle steht natürlich Kaffee. emotion

Aber zurück zum kochen. Der selbst mir auffallende Vorteil der japanischen Küche ist zweifellos, dass sie wenig Gewürze verwenden. Da heißt es nicht "Und noch eine Prise Salrz, ein Löffeln Muskatnuss, ein Schwupps Oregano...", was es da nicht alles gibt. Nein, da reicht meißt Salz, Zucker und Sojasauce. Was auch gut für meinen Magen ist, da er ziemlich empfindlich ist.

Es gab da auch mal einen missglückten Versuch von mir Kekse zu machen. Ich hab das Rezept genau befolgt, kleine Abwandlungen sind aber erlaubt, trotzdem wurden sie vier Stunden nachdem sie fertig waren zu STEIN! Man brauchte echt gute Zähne, um abbeißen zu können. Und wenn ein Einbrecher gekommen wäre, hätte ich ein tolles Wurfgeschoss gehabt. Leider kam keiner. Nur mein Bruder schaute vorbei, den ich auch gleich nötigte, einen Keks zu essen. Einen zweiten lehnte er jedoch entschieden ab. Und dass, wenn man den Keks erstmal zerkleinert hatte, er gar nicht so schlecht schmeckte. Nach einer Zeit spürte man auch keine Kieferschmerzen mehr. Ich bin ja nicht so, dass ich meine eigenen Kreationen nicht probieren würde. Ich esse immer zuerst davon und warte einen Tag. Wenn nichts passiert ist, dann kann auch jemand anderes davon naschen. Ich will immerhin nicht meine eigene Familie vergiften!

Meine Freunde denken sogar noch weiter: sie lassen mich gar nicht erst in die Küche und sollte ich es tatsächlich wagen, dort irgendwelche Versuche zu wagen, werd ich rausgejagt. Aber nicht, dass es dabei geblieben ist, die Verbote haben sich noch erweitert! Ich darf auch nicht mehr umrühren. Angeblich würde ich das falsch machen. Hallo? Was kann man beim rühren falsch machen? Das geht doch gar nicht!

Jedenfalls werd ich eine Weile warten, eh ich den nächsten Kochversuch starte, der über Gemüse anbraten hinaus geht. Wegen dem blöden Essen hab ich sogar ein Spiel verpasst. (Seit letztem Jahr begeistere ich mich für Football.) Dabei hatte eine Freundin eine Freikarte. Die Welt ist echt fies!

5.5.09 13:00
 


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