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Relikt

So langsam verwende ich meinen Blog nur noch zum vorstellen von Bücher und anderem. << Das klingt fast so, als würde ich nichts weiter erleben. Das trifft nur zur Hälfte zu. Ich finde, ich geh oft genug raus. Mehr Tage, als ich drinnen, in meinem Zimmer verbringe. Doch das ich nicht das Thema, was ich heute habe.

Ich habe "Relic - Museum der Angst" von Douglas Preston und Licoln Child endlich geschafft zu Ende zu lesen. Nicht, dass es nicht spannend wäre, es war das genau Gegenteil. Doch da ich hauptsächlich in der Bahn lese - und jetzt Ferien sind, wo ich nicht so regelmäßig den DVB nutze - hat es etwas länger als sonst gedauert. Gibt ja auch keine stundenlangen Pausen, die man zum schmökern nutzen kann.

Das Werk hat es wirklich in sich. Es beginnt mit brutalen Morden, so wie ich es mag. Keine lange Verzögerung, bis es richtig anfängt, keine lage Vorrede. Naja, die Morde sind eigentlich der Einstieg zur Handlung - noch mehr Morde. << Das Buch ist in dieser Hinsicht nicht gerade positiv. Allerdings konnte ich jeden Tag in der Pause sagen: "Ha! Der stirbt!"
Und Special Agent Pendergast hat seinen ersten Auftritt. Das ist ein kultivierter, intelligenter, höflicher Gentlemen vom FBI aus den Südstaaten. Auf den ersten Blick. Beim zweiten Hinschauen bemerkt man seine getarnten Spitzen und bemerkt seinen Humor. Der mir nebenbei öfter einen Lacher entlockt hat.

Zitat von Pendergast (über den Museumsdirektor):
"Ich möchte mich in aller Form für etwaiges schlechtes Benehmen meinerseits entschuldigen. Ich kann einfach solche aufgeblasenen, wichtigtuerischen Bürokraten nicht leiden. Ich fürchte, dass mir bei ihnen häufig der Gedultsfaden reißt. Es ist eine schlechte Angewohnheit, die sich leider nur sehr schwer ablegen lässt."
Da er die ganze Zeit so redet, weiß man manchmal wirklich nicht, ob das gesagte ernst meint oder er einen nur verarschen will. Und das mag ich so an seiner Redensart. xD

Jedenfalls, und das habe ich bis jetzt noch gar nicht erklärt, geht es um ein Monster. Ein Amazonas-nicht-Museumsmonster-Monster, wie es in meinem Freundeskreis aus Gag genannt wurde. Weil ich heftig protestiert hatte, als sie es einfach nur Museumsmonster nennen wollten.
Dieses Wesen tötet urplötzlich im New York Museum of Natural History zwei Jungen, kurz vor der Eröffnung einer langwierig geplanten Ausstellung. Die Polizei wird üblicherweise eingeschaltet. Doch es kommt ein weiter Mann um (der sich seine Pausen heimlich mit einem Joint auffrischte. xD). Da taucht dann Special Agent Pendergast auf und gewinnt mit seiner subtilen Art sofort Lieutenant D'Agosta für sich.
Danach passierten noch mehr Morden, es werden Vortschritte gemacht, Ergebnisse ausgewertet, Theorien spekuliert und alle lernen sich untereinander kennen. Kurz vor Austellungsbeginn bekommt ein neuer FBI Agent die Leitung des Falls. Das Zitat stammt kurz nach dem Augenblick, wo er Wright, der Museumsdirektor, erklärt, dass er seine Ausstellungseröffnung verschieben kann. Deshalb setzt man einfach einen anderen Agent an die Spitze, der diese Meinung nicht teilt.
Die Ausstellungseröffnung wird natürlich ein völliges Disaster. Es ist richtig gruselig, was passiert, wenn man Technik mit Menschen und Leiche kombiniert.
Den Sinn der Aussage versteht man vielleicht erst, nachdem man das Buch gelesen hatte.

Oh. Eins noch. Der Roman endet mit einem bösen, sehr bösen Cliffhanger. Und das noch in einer Richtung, die ich nie vermutet hätte. Ich war total platt, als ich das gelesen habe. Ich brauche unbedingt die Fortsetzung. Und hier ist der Augenblick, in dem ich meine Freunde abknutsche, weil sie mir einen Büchergutschein zum Geburtstag geschenkt haben. Ich liebe sie! *sich schon mal alle Fortsetzungen raussuch*
12.7.09 22:57
 


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